Quick-Tip #6: Fokussiert den Tag starten mit Meditation

Dass ich ein unermüdliches Stehaufmädchen bin ist keine Überraschung. Dass mein Geist und mein Körper irgendwann mal doch müde werden ist genauso wenig eine Überraschung. Trotzdem will ich meistens am liebsten mit dem Kopf durch die Wand. Erst wenn ich komplett erschöpft bin erinnere ich mich immer wieder aufs Neue daran, dass ich eigentlich nur noch 80- und nicht 100 Prozent geben wollte.

Deswegen ist es für mich mittlerweile sehr wichtig geworden, meinen Tag mit dem Ritual einer Meditation zu starten. Diese noch nicht so alte, aber lieb gewonnene Angewohnheit hilft mir, für 10-15 Minuten innezuhalten und meinem Geist noch einen kurzen Moment Ruhe zu gönnen und mich daran zu erinnern, meine Ressourcen sinnvoll einzusetzen, bevor ich mich wieder mit Eifer auf meine ToDo’s stürze.

Wann und wie oft ich meditiere?  Meistens habe ich an vier Tagen in der Woche morgens die Möglichkeit, mich nach dem Aufstehen und einem Besuch im Badezimmer in meine Meditationsecke im Schalfzimmer zu setzten.

Beim Meditieren ist es so wie bei allen neuen Dingen– der Anfang ist ungewohnt. Probier es aus, dann wirst Du sehen, ob Du davon profitieren kannst, oder nicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass das “oder nicht” kaum zutreffen wird.

Deine ersten Schritte zur Meditation:

  1. Schaffe Dir einen guten Platz zum Meditieren. Stelle Dein Telefon auf lautlos, so dass Du nicht Durch Anrufe oder Nachrichten unterbrochen werden kannst.
  2. Stelle Dir einen Timer. Fange kürzer an und steigere die Minutenanzahl langsam.
  3. Setz Dich bequem, aber aufrecht hin, schließe Deine Augen und versuche Deinen Fokus auf Dich selbst zu richten.
  4. Lenke Deinen Fokus von sämtlichen Gedanken und allen Dingen, die Dich beschäftigen weg. Pack sie zusammen und lege sie zur Seite.
  5. Ruhe genießen.

Es gibt sehr viele andere Möglichkeiten, wie Du meditieren kannst. Es gibt keine Regeln, also experimentiere und finde ein Ritual für Dich, mit dem Du Deinen Tag fokussiert starten kannst.

Lege Dir ein Ritual zurecht und du wirst das Meditieren zu einer Routine machen, die sich von alleine automatisiert. Wenn Du mal früher weg musst meditiere ein bisschen kürzer, dann kannst Du das Ritual trotzdem einhalten.

Es dauert nicht lange und Du wirst eine solche neue Angewohnheit ebenso schnell lieb gewinnen, sobald Du spürst wie gut es tut, sich in unserer schnellen und kurzlebigen Zeit ein paar Momente Zeit zu nehmen und zu beobachten, wie sich die Welt weiter dreht, Du aber kurz innehalten kannst.

Namaste.

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